Keine Diskussion um Kramer

01 Dezember 2021 16:59:46 CET
Frank Kramer hat die Arminia im März übernommen und zum Klassenerhalt geführt.

Arminia Bielefeld müsste zum jetzigen Stand runter in die 2. Bundesliga. Von den ersten 13 Saisonspielen haben die Ostwestfalen nur ein Spiel gewonnen. Trainer Frank Kramer steht dennoch nicht zur Diskussion. Der 49-Jährige darf mindestens bis zum Jahreswechsel bleiben.

Arminia Bielefeld hängt auch nach 13 Spieltagen im Tabellenkeller fest. Auf Rang 17 geht es für die Ostwestfalen in dieser Saison nur um den Klassenerhalt. Trainer Frank Kramer muss mit seiner Mannschaft langsam liefern. Die Vereinsführung will dem 49-Jährigen noch mindestens bis zum Jahreswechsel Zeit geben. Nach bislang nur einem Sieg wurde die Kritik an Kramer bereits lauter.

Am Wochenende steigt das wichtige Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Selbst mit einem Sieg (3.00) kann sich die Arminia nicht auf den Relegationsplatz retten. Der Rückstand zum FC Augsburg auf Rang 16 beträgt derzeit vier Punkte. Bei einem Unentschieden (3.40) oder einer weiteren Niederlage (2.30) droht man das rettende Ufer bald völlig aus den Augen zu verlieren.

Dennoch wird man am Trainer festhalten. „Frank Kramer wird Weihnachten sicher unser Trainer sein, unabhängig von der Punkte-Ausbeute“, stellte Geschäftsführer Samir Arabi im Gespräch mit der „Sport Bild“ klar: „Wir sehen, wie er die Mannschaft weiterentwickelt, das gibt uns Zuversicht.“

Kramer hat die Arminia im März von Uwe Neuhaus übernommen. Mit vier Siegen schaffte er in der vergangenen Saison den Klassenerhalt. Sein Vertrag in Bielefeld ist noch bis 2023 datiert. Die Arminia ist Kramers dritte Trainerstation im Profibereich nach Fürth und Fortuna Düsseldorf. Zwischenzeitlich arbeitete er für den DF Bals Nachwuchstrainer.

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