Neuer Co für RB?

01 Dezember 2021 16:24:11 CET
Jesse Marsch steht in Leipzig (noch) nicht zur Diskussion.

Bei RB Leipzig läuft es in dieser Saison unter dem neuen Trainer Jesse Marsch noch nicht sonderlich rund. Der US-Amerikaner steht jedoch nicht zur Diskussion. Vielmehr denkt man bei RB über die Verpflichtung eines weiteren Co-Trainers nach.

RB Leipzig belegt nach 13 Spieltagen gerade einmal den achten Tabellenplatz in der Bundesliga. Das 1:3 am Sonntag war bereits die fünfte Niederlage. Der Rückstand zum FC Bayern an der Tabellenspitze ist schon auf 14 Zähler angewachsen. Die Probleme unter dem neuen Trainer Jesse Marsch sind unverkennbar. Woran es genau liegt, ist schwer zu sagen. Fest steht nur, Marsch ist weiterhin fest im Amt. Laut der „Sport Bild“ will man sich vielmehr um einen weiteren Co-Trainer umschauen, der als Mentaltrainer fungieren könnte.

Am Wochenende geht es für Leipzig bei Union Berlin weiter. AM Freitagabend könnte RB mit einem Sieg (1.95) zumindest kurzzeitig bis auf den fünften Tabellenplatz klettern. Bei einer weiteren Niederlage (3.75) sollte das internationale Geschäft zumindest vorerst kein Thema mehr sein. Selbst bei einem Unentschieden (3.60) könnte es bis auf den zwölften Platz nach unten gehen.

Dann könnte es auch irgendwann mal für Marsch eng werden. Dem US-Amerikaner wird oft sein zu lockerer Führungsstil vorgeworfen. Er selbst sagte zuletzt der „Sport Bild“: „Der Trainer ist nicht wichtig. Das Ziel ist, dass die Mannschaft keinen Coach braucht.“ Dies könne man in Deutschland nicht immer ganz nachvollziehen. „Meine Art ist anders. Wir tauschen uns über alles aus, um zu erfahren, was für die Gruppe wichtig ist, um top zu sein.“ Außerdem sei es so, dass er „nicht bis ins letzte Detail vorgebe, wie sich die Spieler zu verhalten haben.“ Vielleicht ist genau das das Problem.

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